Dienstag, 12. November 2013

Noch nie gab es so viele Sklaven auf der Erde!

Wie viele Sklaven arbeiten für Dich? 
Wo leben sie? In Bangladesch oder im Kongo? 
Wer glaubte, die Sklaverei sei vor langer Zeit abgeschafft worden, sollte sich auf "Slaveryfootprint" einmal anschauen, welche Mechanismen in Politik und Wirtschaft uns unseren Lebensstandard sichern:


Unbedingt die Reportage zum Thema Kindersklaven ansehen:

Dienstag, 15. Oktober 2013

Der Stalhof - The steelyard

Eine Kolonie auf englischem Boden 
 
Eduard IV., englischer König von 1461 bis 1483, hatte ein Problem. Der von ihm geführte Clan des Hauses York musste im Kampf mit dem Haus Lancaster um den englischen Thron Niederlagen einstecken. Da kam die latente Feindschaft mit den Kaufleuten der Hanse gerade Recht. Um die Londoner Bevölkerung, schon damals die Einwohner der wichtigsten Metropole des Inselstaates, auf seine Seite zu ziehen ließ er sie die Kontore der Hamburger und Kölner Händler plündern. Damit begann der Krieg zwischen der Hanse und der Englischen Krone, der erst 1474 enden sollte. 
 
Eduard IV. ließ einen seiner Brüder in einem Weinfass ertränken. Ein anderer seiner Brüder, der spätere König Richard III., soll nicht minder grausam gewesen. In Shakespeares gleichnamigen Drama läßt er die Söhne seines verstorbenen Bruders mit einem Kissen ersticken. Der Macht der Hanse konnten jedoch beide nichts entgegensetzen. Der Städtebund nutzte die Schwäche der europäischen Zentralregierungen im Mittelalter aus, um ein autonomes Imperium an den Küsten der Nord- und Ostesee zu etablieren. Jede versuchte Einschränkung ihrer Handelsprivilegien beantwortete die Hanse mit Krieg.
 
Im Verlauf der kleineren und größeren Auseinandersetzungen wurde die englische Ostküste durch die Kaperfahrten nordeuropäischer Händler verwüstet. Am Ende konnte die Hanse den eglischen König sogar zwingen, einen Teil des Londoner Hafens in Beschlag zu nehmen, um dort ihren wichtigsten Umschlagplatz westlich der flandrischen Küste zu etablieren - den Steelyard (Dt.: Der Stalhof). 
Der Stalhof zu London auf einer Handzeichnung aus dem 18 Jahrhundert, Foto: universos-mercatores.de



Der Stalhof ist den Hansehändlern Heimat in der Fremde, Geschäftssitz und Festung. Hohe Mauern umschließen das 4000 Quadratmeter große Gelände, durch das einige Gassen zum Fluss führen. Männer bringen gelöschte Güter auf Schubkarren zu den Speichern und Lagehäusern, lassen sie auf Rutschen in Keller gleiten oder ziehen sie an Kranbalken hinauf unter das Dach. Das Grundstück ist dicht bebaut mit Reihen meist zweistöckiger Häuser.
Im Erdgeschoss liegen Geschäfte, Lager und Schreibstuben, in den Kammern drüber wohnen die Händler mit ihren Gesellen. Manche Räume werden schon seit Generationen von der gleichen Kaufmannsfamilie genutzt. Sie sind oft luxuriöse eingerichtet, etwa mit Glasfenstern. Um die Auslastung des Konters und damit die nötigen Mieteinnahmen zu gewährleisten, sind die Hansekaufleute angehalten, sich nur dann ein anderes Quartier zu suchen, wenn sie im Stalhof keinen Platz mehr finden.
Der Kontorvorstand, der aus einem Ältermann, zwei Beisitzern und einem Rat aus Kaufleuten besteht, wird von allen jeweils am Neujahresabend anwesenden Händeln gewählt. Er bestimmt, wann die Bewohner im Haus sein müssen, wann sie essen und welche Gäste sie mitbringen dürfen. Dem Vorstand zur Seite steht ein Sekretär, der oft schon seit Jahrzehnten im Stalhof lebt und London nur verläßt, wenn das Kontor ihn zu einem Treffen der Hansestädte entsendete.
Die soziale Kontrolle ist streng, doch dafür führen die hanseatischen Kaufleute und ihre Familien ein für damalige Verhältnisse angenehmes Leben: Waschfrauen, Köche, Gärtner und Dreckfeger kümmern sich um ihr Wohl. Sollten sie verklagt werden, bezahlt ihnen der Stalhof einen englischen Anwalt. Die Einheimischen wissen, wie wichtig die Fremden für die Wirtschaft sind, denn die Hansekaufleute füllen die Lager mit Fleisch, Fisch, Holz, Fellen, Bienenwachs, Wein und ganz wichtig – englischem Tuch.
Der Stalhof, diese Vorform einer Kolonie auf englischem Boden, war so lange bedeutend, wie die englischen Könige und damit der englische Staat schwach war. Mit der Begründung der Dynastie Tudor endete diese für die Hanse günstige Epoche zur Einflussnahme auf Politik und Wirtschaft. 1598 ließ Königin Elisabeth die hanseatischen Kaufleute erstmals ausweisen. Die alten Privilegien wurden nach ihrer Rückkehr nicht mehr bestätigt. Als der Stalhof 1853 geschlossen wurde, war er längst ein Schatten seiner vormaligen Bedeutung für die europäische Wirtschaft geworden.

Quellen: geo.de

Donnerstag, 6. Juni 2013

Literaturagenturen

Liebesromantage und straffe Exposés

Die sogenannten "Liebesromantage" gibt es wirklich:
Organisatorin ist Andrea Reichert, Liebesromanautorin und Gründerin der Agentur „Leseziel“ (2010). Sie verantwortet auch das literarische Programm im Literaturhotel Franzosenhohl:
Andrea Reichert coacht junge Schriftsteller. Denn oft ist es so: Viele Manuskripte werden von den Verlagen abgelehnt und der Autor erfährt nicht den Grund dafür.
Andrea Reichert liest das Exposé, bewertet das Manuskript und hilft dabei, bestimmte Charakterzüge intensiver herauszuarbeiten oder einfach nur interessanter zu machen.
Literaturagentin Andrea Reichert [Foto: google.com]
Dafür muß Andrea Reichert im Werk des Autors, in welches dieser oft sein ganzes Herzblut hineingesteckt hat, die rote Linie erkennen oder mit ihm suchen. Dieser bezahlt sie dafür mit Anteilen aus dem Verkaufserlös. Eine Garantie für eine erfolgreiche Vermittlung gibt es nicht. Darum bezahlt man nur bei erfolgter Veröffentlichung des Buches.
Christina Vikoler - spezialisiert auf Romane in italienischer Sprache [Foto: börsenblatt]
 Hier ist eine Liste von 58 Literaturagenturen in Deutschland:
Peter S. Fritz - von der Literary Agency - Lyrik, Science Fiction, Horror, Kochbücher, Fach- und illustrierte Bücher vertritt er nicht [Foto: börsenblatt]
Lange war man in Deutschland der Meinung gewesen, es hätte bis vor wenigen Jahren nur im angelsächsischen Sprachraum Literaturagenten gegeben. Das ist falsch. Nicht nur Sir Arthur Conan Doyle (Sherlock Holmes), sondern auch die deutschen Verfasser antipreußischer Pamphlete oder Buchautoren wie Theodor Fontane wurden durch Agenturen vertreten.
Auch Theodor Fontane ließ sich coachen [Foto: literaturinhamburg.de]
Hier ein Artikel zur Geschichte der Literaturagenturen in Deutschland:
http://www.uni-leipzig.de/~kuwi/homann/WiSe_10_11_literaturagenturen.pdf

Dienstag, 21. Mai 2013

Eine der zehn erfolgreichsten Frauen der USA

Lani Hay, President & CEO, Lanmark Technology Inc.
Lani Hay, in 2003, she founded Landmark Technology Inc (LMT) to provide “mission essential” national security services [Foto: http://www.forbes.com]
"...helped pioneer the transmission of live video feeds from aircraft to intelligence centers on the ground  to speed up the process, compared to relying on  satellites.” [Link]

Lani Hay begrüßte die Band Live im Februar 2013  zur

Capitol File's White House Correspondents' Association Dinner After Party

Liveperformance von Live, vorne links: Chris Shinn, der neue Leadsänger nach der Ternnung der Band von Edward Kowalczyk [Foto: zimbio.com]

Live performen Hyperpsychodreamer von dem 1997er Album Secret Samadhi:


Dienstag, 9. April 2013

Profil geschärft

... beim Deutschlandfunk  

Foto: t-online.de
Anstelle von hochkarätiger klassischer Musik sendet man seit dem 8. April dieses Jahres die Wiederholung des Tagesprogramms.

Im Aufnahmestudio des Deutschlandfunks (1965)
Proteste und Kritik gab es schon lange, auch vom Musikrat und im DLF selbst.  
DLF-Chefredakteurin Birgit Wentzien zur neuen Deutschlandfunk Radionacht
Das Interview führt Adalbert Siniawski
Siniawski: Wo Sie von Musik sprechen: Das bisherige "Nachtkonzert" bot ja wirklich eine große Vielfalt an erlesener klassischer Musik für alle. Der Deutsche Musikrat hat gegen den Wegfall der Nachtkonzerte scharf protestiert. Wird hier wirklich nicht bei der Kultur gespart beim Deutschlandfunk?
Birgit Wentzien, Chefredakteurin des Deutschlandfunks [Foto: wwwagner.tv]
 Wentzien: Nein, wir setzen andere Akzente jetzt. Wir machen in der werktäglichen Nacht mit den Wiederholungen unserer Sendungen vom Tag und der frischen Moderation und mit dem Wochenende als Musik in Köln klar, dass das unser Profil ist in der Summe, und wir verweisen mit dem sogenannten Reißverschlussverfahren, also immer, wenn in Köln, im Deutschlandfunk, Musik ist respektive Wort, gibt es etwas anderes im Deutschlandradio Kultur in Berlin.
Wentzien: Die Moderatorinnen und Moderatoren, die werden dafür sorgen, dass die Beiträge, die wir wiederholen, nochmals anders klingen werden. Die werden durch ihre aktuelle Moderation, durch Ereignisse, die nachts passieren, dafür sorgen, dass beispielsweise eine Reportage im Hintergrund zur Situation im Gazastreifen weiterhin aktuell ist, aber noch mal frisch angefasst, weil möglicherweise Wahlergebnisse von spät schließenden Wahllokalen in Israel vorliegen.

Montag, 25. März 2013

Les Misérables

Das Film-Musical

Die Franzosen können wirklich stolz sein auf ihre Geschichte. Sie hatten mehr feurige Revolutionen als z.B. die Deutschen und ihre Sprache klingt so schön, dass selbst die Schilderungen der grausamsten Ereignisse in Victor Hugos "Die Elenden" für das teutonische Ohr romantisch klingen.
Sorgten für ein solides Spassprogramm: Helena Bonham Carter als Madame Thénardier und Sacha Baron Cohen als Thénardier
Die musikalische Umsetzung des Juniaufstands 1832 in Paris gegen roi Louis Philippe I bezieht sich auf den IV. Teil des Opus Magnus einer der größten französischen Romanciers. Da kann ein Liebhaber der französischen Sprache wirklich nur Wehmut verspüren, wenn die Kompositionen Claude Michel Schönbergs in der Hollywood-Variante des Musicals konsequent auf Englisch vorgetragen werden. Regisseur Tom Hooper ist nun einmal Engländer, was man unschwer beim Genuss seines (vor)letzten Werkes "The King's Speech" bemerken konnte.
Die Frage, ob einem der Film mit Hugh Jackman, Russell Crowe und Anna Hathaway in den Hauptrollen gefällt, sollte erst beantwortet werden, wenn man geklärt hat, ob man Musicals mag.
Ich liebe Musicals. Ich liebe auch Bono Hymnen und Obamas Reden voller blumiger Metaphern. Minimalismus und Lust auf subtile Gefühlsäußerungen sind mir fremd. Darum war ich vier Mal im Phantom der Oper, darum liebe ich "Les Misérables" (1996 in Duisburg gesehen).
Samantha Barks überzeugte als Éponine Thénardier
Die Frau, die neben mir saß, hätte sich vorher die Pathos-Frage stellen sollen. Aber nein.... Und darum hat sie fast die ganze Zeit gelacht - immer dann, wenn die Trauer, der Neid, der Zorn und natürlich das Elend Musical-like so breit getreten wurden, dass man es nur noch genießen oder erleiden kann. Dann, wenn man seinen eigenen Verstand genauso elegisch zu Grabe trägt, wie die Protagonisten Ihre zerstörten Träume - dann hat sie gelacht. Verständlich aber unpassend.
Als Hugh Jackman dann endlich gestorben war, ist die Frau (also eine andere) hinter mir in ein herzzerreißendes Geschluchze ausgebrochen.
Ich habe insgesamt zwei Tränen vergossen - als Fantine und Inspektor Javert starben. Mehr konnte ich selbst bei "Das Streben nach Glück" nicht locker machen.
Russell Crowe hat ein etwas dünnes Stimmchen, Hugh Jackman überzeugt auf ganzer Linie, Ana Hathaway kann man neidlos zum Oscar gratulieren (auch wenn ich sie nicht leiden kann).
Eddie Redmayne war als Marius Pontmercy und Amanda Seyfried als Cosette falsch besetzt. Samantha Barks und Aaron Tveit waren beim Gesang und beim Spiel viel besser (und schöner).
... und Aaron Tveit als Enjolras
An dieser Stelle müsste man auch ein paar Worte zur Synchronisation der Musik mit dem Filmmaterial verlieren. Schließlich war es irgendwie revolutionär und einzigartig. Ich fand's einfach nur zu leise. Bei mir muss es richtig Rumsen, wenn Jean Valjean in der ersten Szene das Schiff aufs Trockendock zieht.
Trotzdem: Die Musik ist wunderschön und perfekt auf ein Musical zugeschnitten. Ein Film, der so viel mehr als eine kleine Bühne geben kann, wird das mit allen, von Mr. Hooper perfekt eingesetzten Mitteln, niemals toppen können. 



P.S. Ich wünschte, ich könnte im Kino/Theater auch so bitterlich weinen, wie die Dame hinter mir.

Montag, 18. März 2013

zeiDverschwÄndung

Im April 2012 waren Die Ärzte zu Gast bei Harald Schmidt. 
Das sehr eloquente Gespräch findet Ihr hier:
Und noch der Auftritt auf der Showbühne begleitet von der Helmut Zerlett-Band, einem Mädchen-Fanchor und einem Männergesangsverein:
Bela B. spielt hier keine Schagzeug, sondern interpretiert als Frontmann einer Bigband mit einem gesangsstarken Leadguitaristen und Funky-Bass den Song "zeiDverschwÄndung". Es handelt sich ohne Zweifel um eines der besseren Bela-Lieder - welches Ihr Euch in diesem Jahr auch auf einen der als Ärztivals deklarierten Stadionauftritte der stilvoll gealterten Pop-Punk-Band, die in unserer maroden Gesellschaft der Selbstüberschätzung notwendig ist, ansehen/hören könnt - vom letzten Ärzte-Album "Auch".

Mittwoch, 13. März 2013

Rock unlimited!

Bei ROCK unlimited paart sich
langjährige Erfahrung mit ungehemmter Spielfreude

und Können... das ist ROCK live - seit über 2 Jahrzehnten !
Bei 10:04 wird es interessant. Da kommt das beste Guitarrensolo. Im Anschluss singt der Bassist "Nothing else matters"

Und nun bitte mit der Maus über folgenden Texten fahren (noch nicht anklicken), dann kann man ihn lesen:
ROCK unlimited live in concert: Rock- Festival am Schützensee in Unterelchingen. Der Elchinger Schützensee verwandelt sich am 4.8.2012 erstmalig zu einem einzigartigen Rockgelände. Michael Freudenberg, Daniel Zauner & Capo planen ihre erste große Veranstaltung am Schützensee in Elchingen. Als Highlight der Premiere tritt die beliebte Band „Rock unlimited“ aus Ulm auf. Das Festival beginnt am Samstag, den 4.8.2012 ab 16 Uhr auf dem Beach-Gelände. Die etablierte Band „Rock unlimited“ ist durch das breit gefächerte Repertoire bei Jung und Alt beliebt. Jeder ist willkommen, der Eintritt ist frei. Bei ROCK unlimited paart sich langjährige Erfahrung mit ungehemmter Spielfreude und Können. Das ist ROCK live – seit über 2 Jahrzehnten. Der Spielplan der Band reicht von Classic-Rock der 70er über Rock der 80er/90er.
Rock seit über 2 Jahrzehnten: die Band "Rock Unlimited" [Foto: donau3fm.de]
Rock Unlimited ist eine Coverband. Einer der von ihnen gecoverten Songs stammt von der Band Whitesnake

Whitesanke bezeichnen sich als Nachfolgeband von Deep Purple

Montag, 4. März 2013

Pulgasari

Der einzige nordkoreanische Monsterfilm

Über all' die Nachrichten betreffend Nordkoreas Teenie-Diktator Kim Jong-un, sollten wir nicht vergessen, was Nordkorea wirklich ist, und nicht nur unter seinem Vater Kim Jong-il war: Eine mörderische Diktatur:
Kennt Ihr die nordkoreanische Godzilla-Kopie "Pulgasari" (1985) des südkoreanischen Regisseurs Shin Sang-ok? Bevor er den Film drehte, hatte er sich fünf Jahre lang in nordkoreanischen Gefängnissen von Baumrinde und Gras ernähren müssen. Der Geheimdienst des kommunistischen Landes hatte ihn 1978 gekidnappt. Nachdem der "Orson Welles" Südkoreas zurechtgefoltert war, drehte er auf Bitte Kim Jong-ils Nordkoreas einzigen Monsterfilm: Pulgasari. Ein Jahr später gelang ihm auf abenteuerliche Weise über Wien die Flucht in den Westen. Hier nun der erste Teil des Horror-Schockers (mit englischen Untertiteln):
Das Monster taucht genau in Minute 9:00 des dritten Teils auf:
Wir wissen nicht, ob Diktator Kim Jong-il Pulgasari gefallen hat. Er soll jedenfalls ein echter Filmnerd gewesen sein. Sein Lieblingsfilm: "Vom Winde verweht".

Donnerstag, 21. Februar 2013

Brad – live im Kölner Luxor – 20.02.2013 - Spanisch



En 1991/1992 ellos eran miembros lo que se llamó “Grunge”. Aunque esta asignación seguramente esta mal de sus grados, hace 20 años Stone Gossard, Regan Hagar, Shwan Smith y Keith Lowe eran los jóvenes salvajes que ponían en aquellos tiempos el sistema de música endurecido en tela de juicio. El 20 de febrero de 2013 llegaron a Colonia para festejar la obra de su proyecto Brad con los miembros alemanes de la Generation X.
Los teloneros: New Killer Shoes
En Colonia todas las bandas tienen el problema que al auditorio le gusta mantenerse en un estado de indiferencia. Muy educados siguen las canciones que la mayoría no conoce. La música de la banda de Birmingham contuvo ritmos que corrían adelante, una batería excelente y el potencial para ocupar un lugar en el futuro cielo de Rock de su país. Solo que a los alemanes todavía les falta aprender como alguien puede mostrar sentimientos – y sean negativas – pero mostrar sentimientos.
Video: New Killer Shoes: Leave me alone:

Brad
Al principio muy tranquilo poco a poco aumentaron la fuerza de su sonido con cada una de sus canciones para bajarlo otra vez al final. La atención se fijó directamente en el canto hermoso de Shawn Smith. Stone Gossard tocó la guitarra totalmente diferente a lo que conocemos de su banda principal, peral jam. Sus soli le dieron esta noche un lugar inconfundible y muestran su maestría. La poesía de las canciones fue arrancada por una voz que combina el blues y la balada acompañado por una guitarra fuerte y también vanguardista.
El público tuve en promedio la edad de 35 años. El pequeño Club Luxor estuvo lleno y más o menos 200 personas, seguidores del Rock de Seattle, se estaban moviendo apasionadamente. Aunque esta noche tocaron también canciones que muestran como a los señores de Brad les gusta pisar fuerte en el escenario, la mayoría de sus canciones es tranquila y de esta manera impidió por ejemplo saltos al público. El descubrimiento de esta noche fue Happy Chichester que completó el sonido de la banda tocando el piano y la segunda guitarra. 
Happy Chichester: A man needs an airplane:



La mixtura del sonido estuvo muy bien, solo el de los New Killer Shoes estaba un poco alto.
Estimados Brad: Gracias por el recuerdo a Mother Love Bone y por la constatación que “Mankind” no fue la única canción en la que podíamos disfrutar la voz de Señor Gossard.

Freitag, 15. Februar 2013

Geschichte der Krankenpflege in Köln

10 Funde von römischen medizinischen Instrumenten in Grablegungen außerhalb des Stadtgebietes – insgesamt 200 Instrumente - belegen, dass die Römer Operationen am Kopf (Schädeleröffnungen, Zähne ziehen, Zahnreparatur und Zäpchenoperationen) durchführen konnten. Doch wer waren die Damen oder Herren die in den Legionärslagern und vielleicht sogar in den Privatwohnungen der Reichen die Verwundeten oder Kranken versorgten? Noch völlig ungeklärt ist die Rolle der Ammen und Kindermädchen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass sie pflegerische Tätigkeiten wahrnahmen.
Im Frühmittelalter bricht die Überlieferung wie zu erwarten war ab. Die berühmte "dunkle Zeit" in der Geschichtsschreibung begann im 5. Jahrhundert und in Bezug auf Köln kann man durch Ausgrabungen nur belegen, ab wann im Stadtzentrum wieder Kloaken und Abfallgruben ausgehoben wurden. 
Interessant wird es mit dem Auftreten der Beginen. Diese auch "Begeherinnen" genannten Damen pflegten Kinder und Frauen in ihren Wohnungen, ab dem 15. Jahrhundert nahmen sie klösterliche Regeln an und nannten sich in Anlehung an den Männerorden der Celliten "Cellitinnen".
Dann muss man natürlich noch die Pest erwähnen. Auf diese gehen wir etwas genauer bei unser neuen Führung zur Hygiene und Medizin in Köln ein:
Im mittellalterlichen Köln wurde die Versorgung der Kranken im Idealfall von den Angehörigen übernommen. Die christlichen Orden der Alexianer und der schon erwähnten Beginen waren die ersten PflegerInnen Europas. Der Arzt der einfachen Leute war der Barbier. Dieses rudimentäre Gesundheitssystem wurde erst zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert durch die uns bekannten modernen Strukturen und Institutionen ersetzt.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts arbeiten die Cellitinnen im Kölner Bürgerhospital am Neumarkt (im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut). Schon damals herrschte Pflegenotstand. Alle Patienten, die dazu in der Lage waren, mussten bei der Pflege der schwer erkrankten Mitbürger anpacken. Statt gegen die Pest kämpfte man nun gegen die Pocken und die Cholera, die zwar nicht mehr ein Drittel der Bevölkerung wie im Mittelalter (letzte große Pestwelle in Köln 1665/1666), jedoch immer wieder mehrere hundert Menschen den Tod kostete. Erst durch die Entdeckung des Cholera-Bakteriums durch Robert Koch konnte man Therapien entwickeln, um die Erkrankten wirklich zu behandeln. Außerdem wurde das Abwassersystem verbessert. 1700 Jahre nachdem die Römer aus Angst vor den einfallenden germanischen Stammesverbänden ihre "Cloaca Maxima" zugemauert hatten gab es erst wieder ein flächdendeckendes Abwassersystem in Köln. Ein weiterer Beweis dafür, dass sich die sogenannte Zivilisation nicht kontinuierlich ausbreitete und festigte, sondern durch einen periodisch auftretenden Verlust der Kenntnisse zurückgeworfen wurde.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Pflege, die Thearpie und die Diagnostik zunehmend professionalisiert. Eine theoretische Ausbildung war nun für die Schwestern Pflicht. Trotzdem waren die meisten von ihnen immer noch Ordensschwestern, die jedoch schon Vorläufer der heutigen Krankenpflegeschulen gründeten. So geschehen in der Kölner Severinsstraße (im Krieg zertstört).
Die endgültge Ablösung der mittelalterlichen Krankenversorgung durch staatliche Institutionen wurde in den 1880er Jahren mit der Einführung der Pflegeversicherung und den Nachwuchssorgen der Ordensschwestern vollzogen. Doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Pflege flächendeckend an staatliche Einrichtungen abgetreten. Das Bild der Klosterfrau (ihres Zeichen auch Krankenschwester mit den höchsten preußischen Ehren) fand sich in Zukunft nur noch auf Flaschen mit hochprozentigem Inhalt wieder. An ihre Stelle traten die Krankenschwestern der heutigen Zeit, die in Kliniken arbeiteten, deren medizinische Infrastruktur während des Nationalsozialismus auch für die sogenannte Euthanasie mißbraucht wurde und deren jetzige Rolle über die anfänglich große Diversifikation in der Trägerschaft, die Veränderung der Sozialgesetzgebung, den Skandal um Todesfälle im Landeskrankenhaus Brauweiler in den 1970er Jahren und die Privatisierungen/Ökonomisierungen in den letzten Jahren den heutigen Zustand erreicht haben. 
Seit diesem Jahrtausend sprechen wir auch in Köln von "Gesundheits- und Krankenpflegern". Die Cellitinnen sind schon lange aus der Krankenpflege verschwunden. Sie werden in speziellen Seniorenheimen betreut, die sie zum Teil auch noch selbst leiten.

Freitag, 8. Februar 2013

Vorstellungsgespräch bei einer Unternehmensberatung



Ich wollte einfach herausfinden, ob es wirklich klappen könnte. Schon seit Jahren wurde ich immer wieder von den "Consultern" angesprochen. Sie waren auf allen Veranstaltungen der Stiftung, von der ich gefördert wurde, vertreten. Mc Kinsey war natürlich auch dabei, aber mir gefiel ein kleines Unternehmen mit 50 Angestellten. Der eine Typ am Stand war mir zwar nicht sympathisch, aber als ich wieder zu Hause war, bewarb ich mich. Kurze Zeit später wurde ich zum Vorstellungsgespräch nach Berlin eingeladen.
Allein die Reise war schon aufregend. Die einzige wirkliche Großstadt Deutschlands. Hinzu kam, dass ich trotz meines Geschichts-und Sprachstudiums einen Multimediavortrag über Bayer Leverkusen vorbereitet hatte. Meine Magisterarbeit sollte ich am Clip-Chart präsentieren. Beides auf Englisch. Bis zur letzten Minute habe ich Vokabeln gebüffelt.
Die Begrüßung war wie erwartet sehr gestelzt. Den Anzug hatte ich mir nur geliehen. Meine Gesprächspartner waren höflich aber bestimmend. Die Vortäge liefen überraschend gut. Wobei an meinem Vortrag über Bayer Leverkusen kritisiert wurde, dass ich den Stellenwert der Unternehmenszusammenführung nicht genügend betont hätte. Damit würden sie sich bei ihrer Arbeit vorrangig beschäftigen. Den Vortrag über die Magisterarbeit fand der ältere der beiden Consulter, die mir an einem Tisch gegenübersaßen, "sehr interessant". Den jüngeren Kollegen erkannte ich sofort als den unsympathischen Typ vom Stiftungsstand wieder.
Nach den beiden fünfminütigen Vortragen wurde ich über eine Stunde in die Mangel genommen. Erst redeten sie um den heißen Brei, dann fragte mich der Ältere, ob ich trotz meines "sozialen Lebenslaufes" in der Lage wäre, Unternehmen auch diahingehend zu beraten, dass sie ihre Leute entlassen würden.
Man könnte diesen Artikel auch als meine späte Rache an der Consultingfirma interpretieren. Das ist sie bestimmt auch. Ich würde lügen, würde ich das Gegenteil behaupten. Es schmerzt schon, wenn man nach einem Vorstellungsgespräch abgelehnt wird.
An diesem Tag hätte ich bestimmt das unverschähmt hohe Einstiegsgehalt, die Dienstreisen und die Unternehmenszusammenführung akzeptiert. Dann würde ich jetzt aber nicht hier sitzen und diesen Artikel schreiben. Ich hätte auch nicht gerade eine Stadtführung zum Thema Muslime gemacht und einen Vortrag über Evo Morales vorbereitet.
Auf die Fragen bezüglich der Bereitschaft, Angestellte zu entlassen, habe ich geantwortet, dass ich Kündigungen "als einen ganz normalen Bestandteil der Mitarbeiterführung" betrachte. Ich hätte an diesem Tag alle gekündigt, um den Job zu bekommen.

Montag, 14. Januar 2013

Last.fm und Bandsintown!


Hier gibt’s nun (auf Spanisch) eine kurze Beschreibung zweier Websites, die es uns ermöglichen sollen, nur noch gute Musik zu hören:



und:


Que lindo será tener un Musicplayer en el Internet que toca solo las canciones que nos gustan. Lastfm ofrece esta forma de escuchar música y muchas otras aplicaciones.
Bueno, saber en que día y a que hora escuché una canción de Los Kjarkas no es tan útil para mi. Pero contrario a otras “musictubes” que deberían funcionar solo a mi gusto y no lo hacen - Last.fm por lo menos “comprende” que a mi me gusta “Faith no more” y “Los Kjarkas”. Talvez es un gusto de música medio contradictorio, pero es la música que nos dicta lo que nos gusta, no nosotros mismos.
Lo que absolutamente no funciona es la conexión entre el otro programa que se llama "Bandsintown". Supuestamente debería copiar el informe de lastfm sobre mis preferencias musicales, guardadas para siempre en la red de Internet, para poder avisarme en Bandsintown cuando y en que lugar toquen mis héroes.
Yo sé - no es muy facil una búsqueda como aquella. Mis grupos preferidos normalmente no tocan en otros continentes, bandas como “Weezer” no llegan a Europa o ni si quiera salen de su propio país, como nos muestra el ejemplo de “Blur”. Encontrar a ellos en sus pocos momentos europeos sería magnifico. Así se podría pasarnos muchas veces más, lo que nos pasó en el concierto de "Los Kjarkas", el 19 de octubre de 2012, en vivo en la ciudad de Bonn. Aquí esta el link para leer la critica sobre EL evento del año 2012:
Para poder siempre darnos cuenta de un concierto como este con una banda como aquella, deberíamos nosotros, los ocupados y cansados jóvenes en este mundo del capitalismo, envenenados con miedo y preocupación - para eso deberíamos nosotros, los nuevos representantes de la clase media que trabaja fuerte - por (mejor "para") eso deberíamos revisar todo el tiempo los sitios de las revistas de concierto regionales, los cuales están reconocidos por ser la futura basura del comercialismo de nuestros días. No podemos hacer eso! Necesitamos un programa de música antigua y actual codificado por nosotros (ahora: "por" y no "para") junto al App de poder encontrar fácilmente todo en vivo lo que esta creado a nuestro gusto agradable.
En cuanto Lastfm y Bandsintown funcionen perfectos, nosotros vamos a lograr ganar para siempre este gusto y ver este mundo diferente para siempre y después.